Am 10.07.1943 begannen die Alliierten mit der Operation
Husky. Vom Südwesten landete die 7.US-Armee unter Patton, vom Südosten her die
8.Britische Armee unter Montgomery auf Sizilien. Der Druck war so groß, dass
sich die Deutschen gezwungen sahen, vom 13. bis 17.08.1943 ihre Einheiten (ca.
100.000 Soldaten) über die Strasse von Messina nach Italien zurückzuführen.
Am 03.09.1943 landete die 8. Britische Armee unter
Montgomery auf dem italienischen Festland. Vom 09. bis 16.09.1943 begann dann
die Operation Avalanche, bei der die 5. US-Armee unter Clark in der Bucht von
Salerno landete. Zusammen kämpfen sich die Alliierten bis zum Oktober 1943 bis
nördlich von Neapel vor.
Im Dezember 1943 kommt der alliierte Vormarsch auf der Gustav-Linie,
auf halber Strecke zwischen Rom und Neapel, zum Stillstand. Am 22.01.1944
versuchen sie dann mit der Operation Shingle bei Anzio zu landen, um die
deutschen Stellungen an der Gustav-Linie zu umgehen; dies wird jedoch von den
deutschen Kräften bemerkt und es werden sofort Reserve-Kräfte in das Gebiet
entsandt, die die alliierten Truppen in einem Brückenkopf festhalten können.
Im Mai 1944 gelingt es den Alliierten nach monatelangem
Kampf um Monte Cassino, dann doch der Durchbruch. Jetzt können sie sich im
Süden mit den anderen alliierten Kräften bei Anzio zusammenschließen und so die
deutschen Truppen bis zum Sommer 1944 bis zur Goten-Linie südöstlich von Genua
zurückdrängen.
Im Jui 1944 beginnen die Alliierten die Operation Dragoon,
bei der alliierte Kräfte aus Italien abgezogen werden, um sich auf die
bevorstehende Landung in Frankreich vorzubereiten.
Im Februar 1945 gelingt es den Alliierten dann doch, die
Goten-Linie zu durchbrechen. Dabei geht die 5. US-Armee unter Clark in
nordwestliche, die 8. Britische Armee unter Leese in nordöstlicher Richtung vor
und drängt die Deutschen weit in Richtung Alpen zurück.