Die Waffen der deutschen Truppen
Der Karabiner 98K:

Im Jahr 1935 wurde der Karabiner 98k als Standardwaffe in
der deutschen Wehrmacht eingeführt.
Von diesen Waffen wurden bis 1945 mehrere Millionen Stück hergestellt; die
genaue Zahl ist nicht mehr feststellbar.
Die Maße und Gewichte entsprechen ziemlich genau dem Karabiner 98a aus dem
ersten Weltkrieg. Nach dem 2. Weltkrieg verschwanden die Karabiner 98k nicht,
sondern sie wurden von den Siegermächten selbst in Dienst gestellt und ein
weiterer Teil zu Jagdbüchsen umgebaut. Diese gingen dann als "Militärhilfe"
in die 3. Welt. Einige tausend Stück blieben auch in Deutschland. Sie wurden
von verschiedenen Behörden für die Ausrüstung ihrer Beamten verwendet.
Technische Daten:
Kaliber: 7,92 mm (8 x 57 IS) SS Patrone
Gesamtlänge: 1110 mm
Lauflänge: 600 mm
Gewicht: 3900 g
Schuss: 5
Die MP 40:

Bekannt auch als Erma Schmeisser MP40. Entwickelt wurde
sie in der Erfurter Waffenfabrik unter Heinrich Vollmer. Als Vorlage dient ihm
das MP28 von Hugo Schmeisser der damals in der Suhler Firma "Haenel"
arbeitete. Beim Nachfolgemodell, dem MP38 und MP40 wurde das Problem mit einer
Verriegellung des Kammergriffes, aus dem Weg geschafft.
Allein in den 5 darauf folgenden Jahren wurden gut 1 Million Stück produziert.
Das Gerade 32 Schuß Magazin stellte manchmal ein Problem dar, durch die Form
der 9mm konnte es zu Ladehemmungen kommen.
Die MP40 verbreitete Angst und Schrecken aufgrund ihrer hohen Kadenz.
Ein Soldat in 2. Weltkrieg schleppte ganze 7 Magazine a 32 Schuß mit sich herum
(224 Patronen).
Technische Daten:
Gesamtlänge: 832 mm
Lauflänge: 248mm
Gewicht: 3,97 kg
Kadenz: 500 S/min
V0: 390 m/s
Sturmgewehr 44 (MP 43)

Das Stg. 44 war wie viele seiner Vertreter ein
Gasdrucklager und wurde zur Vereinfachung der Fertigung fast ausschließlich aus
Stanz- und Prägeteilen gefertigt. Der Schütze war mit dieser Waffe in der Lage
Einzel- und (unechtes) Dauerfeuer abzugeben, zumindest bis das 30 Schuß
fassende gebogene Magazin leer war. Eine weitere Neuheit bei dieser Waffe war
die bereits erwähnte neu entwickelte Kurzpatrone 43, die in dieser Waffe
erstmals zum Einsatz kam.
Das Stg. 44 kann als der Prototyp des modernen Sturmgewehrs betrachtet werden.
Die intelligente Konstruktion der MP 43 fand nach dem Krieg viele Nachahmer und
auch alte Wehrmachtsbestände wurden weiterverwendet, beispielsweise in der
Tschechoslowakei.
Technische Daten:
Entwicklung: Louis Schmeisser
Länge: 930 mm
Gewicht: 4,62-5,62 kg
Lauflänge: 418 mm
Kaliber: 7,92 mm (kurz)
Mündungsgeschwindigkeit: 650 m/s
Feuerrate: 500 Schuss/min
Visierschussweite: 100-800 m
effektive Schussweite:
bei Einzelfeuer: 600 m
bei Dauerfeuer: 300 m
Fallschirmjägergewehr 42 (FG 42)

Als Konsequenz aus den schlechten Erfahrungen, die man mit
dem wenig Feuerkraft bietenden Karabiner K98k gemacht hatte, wurde von der
Luftwaffe eine neuartige Waffe gefordert.
Rheinmetall konnte schließlich nach umfangreichen Truppenerprobungen das 7,92
mm Fallschirmjägergewehr 42 (FG 42) vorstellen, eine für die Deutschen wahrlich
neuartige Konstruktion, die als eine der ersten Waffen eine geradlinige
Schulterstütze verwendete.
Das FG 42 war ein Gasdrucklader für Einzel- und Dauerfeuer.
Das Dioptervisier konnte auf Entfernungen zwischen 100 und 1.500 m eingerichtet
werden.
Technische Daten:
Hersteller: Rheinmetall
Länge: 940 mm
Gewicht: 4,53 kg
Lauflänge: 502 mm
Kaliber: 7,92 x 57 mm
Mündungsgeschw: 761 m/s
Feuerrate: 750 bis 800 Schuss/min
Munitionszufuhr/Magazingröße: 10 oder 20 Schuss
Das MG 34

Das MG 34 besaß im Gegensatz zu anderen MG jener Zeit sehr
viele Vorzüge und war ihnen überlegen. Jedoch zeigten sich während des
Polenfeldzuges 1939 einige gravierende Mängel, die anschließend die Entwicklung
des MG 42 zur Folgen hatte. Das System konnte nur in gereinigten Zustand
einwandfrei funktionieren, deshalb war die Pflege der Waffen sehr wichtig.
Schon wenig Staub oder auch extreme Kälte konnte die Funktion und Funktionssicherheit
des MGs stark beinträchtigen. Eine sehr genaue Ausbildung der Schützen war
erforderlich.
Viele Teile mußten genausten und mit präzisesten Maschinen hergestellt werden,
damit lagen die Fertigungs- und Herstellungskosten sehr hoch und war eine
Massenfertigung mitten im Krieg nicht möglich, somit begann die Suche nach
einem neuen Maschinengewehr.
Technische Daten:
Gesamtlänge: 1225 mm
Lauflänge: 625 mm
Gewicht: 10,5 kg
Kadenz: max 800 - 900 S/min
V0: 755 m/s
Züge / Richtung: 4 / rechts
Einsatzschußweite: 1200 m - 3500 m
Das G 43

1941 startete Deutschland die Invasion der Sowjetunion. An
der Ostfront gerieten viele Tokarev 7.62mm SVT38s und '40s selbstladende
Gewehre in die Hände der Deutschen. Im Hinblick auf das Design der SVT38 und
der SVT40 konstruierten deutsche Ingenieure eine neue Waffe namens Gewehr 43
(G43). Diese neue halbautomatische Waffe wurde mit einem 10 Schuss umfassenden
Magazin geladen. Der Name des Gewehrs wurde später auf Karabiner 43 umgetauft,
auch wenn diese Waffe kein wirklicher Karabiner war; es war vorgesehen, das
Mauser Karabinergewehr gegen das Gewehr 43
als Standardwaffe für das Heer auszutauschen, aber dazu ist es nie gekommen.
Das G43 ging 1943 in die Massenproduktion – bis zum Ende des Krieges wurden von
diesem Gewehr 402.713 Stück gefertigt.
Technische Daten:
Länge: 1.120 mm
(mit 550 mm Lauf)
Gewicht: 4,33 kg
Lauflänge: 550 mm bis 700 mm
Kaliber: 7,92 x 57 mm (8 x 57 IS)
Mündungsgeschwindigkeit: ca. 745 m/s
Feuerrate: 30 bis 40 Schuss/min
effektive Schussweite: 600 m
Visierschussweite: 1.200 m
maximale Schussweite: 4.500 m
Munitionszufuhr/Magazingröße:
Kastenmagazin mit 10 Schuss
Luger P 08

Um die P 08 rankt sich manche Legende, und ein echter
Hollywood-Film über den Zweiten Weltkrieg ist nicht authentisch, wenn nicht
eine P 08 auftaucht. Dass diese Waffe ursprünglich bereits 1908 beim
kaiserlichen Heer in Dienst gestellt wurde ist leider nicht so sehr bekannt.
Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts entwickelte der Konstrukteur Hugo
Borchardt den Kniegelenk-Verschluss,
und konstruierte daraufhin den Grundtyp dieser Waffe. 1899 brachte die Firma
DWM eine durch Georg Luger verbesserte Waffe heraus, aus welcher schließlich in
ihren weiterentwickelten Versionen die
P 08 geschaffen wurde. Mann geht insgesamt von einer Produktion von über 1,5
Millionen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs aus.
Wie allgemein bekannt sein dürfte, verloren Deutschland und seine Verbündeten
den Ersten Weltkrieg und unterlagen danach dem Versailler Vertrag. Unter
anderem erlegte das Vertragswerk der Waffenentwicklung und -produktion schwere
Beschränkungen auf. Nur einer einzigen Firma (Simson & Co. in Suhl) war es
offiziell erlaubt, weiterhin für Reichswehr und Polizei in Kaliber 9 mm
Parabellum zu produzieren.
Technische Daten:
Hersteller: DWM, ab
1930 Mauser
Länge: 222 mm
Gewicht: 0,877 kg
Lauflänge: 103 mm
Züge/Drall: 6/rechts
Kaliber: 9x19 mm Parabellum/ 7,65 mm
Mündungsgeschwindigkeit: 320 m/s (9 mm Para)
Feuerrate: Einzelschuss
effektive Schussweite: 50 m Einsatzschussweite
Munitionszufuhr/Magazingröße:
Stangenmagazin mit 8 Schuss
Stielhandgranate 24

Dazu heißt es in einer Vorschrift von 1940:
"Handgranaten sind Nahkampfwaffen zur Ergänzung der Schußwaffen: Sie
werden mit dem Arm geworfen. Sie eignen sich besonders zur Verwendung gegen
Ziele hinter Deckung, die vom Gewehrschuß nicht zu fassen sind. Unmittelbar vor
dem Angriff geworfen, unterstützt sie wirksam den Sturm. Bei Aufrollen von
Gräben und beim Kampf in Ortschaften leistet sie gute Dienste. In der Abwehr
wird mit ihr eine Feuersperre auf nächste Entfernung gelegt, sobald der Feind
aus Nestern und Trichtern vorspringt. Handgranaten wirken hauptsächlich durch
Sprengwirkung und seelisch durch Knall. Splitterwirkung 10 - 15 m im Umkreis.
Mehrere Handgranaten an den Töpfen zusammengebunden sind als geballte Ladung zu
benutzen. Sie haben auch gegen empfindliche Teile gepanzerter Fahrzeuge
Wirkung, wenn diese langsam fahren oder durch Hindernisse zum Halten gezwungen
sind."
Technische Daten:
Gewicht: 0,48 kg
Länge: 356 mm
Sprengstoff: 0,165 kg
Zeitverzögerung: 4,5 Sekunden
Flammenwerfer 35

Im 2. Weltkrieg wurde die
Waffe gegen Befestigungsanlagen, Bunker, Stellungen und Panzerfahrzeuge
erfolgreich eingesetzt. Das Prinzip und die Wirkungsweise der Flammenwerfer ist
einfach und schnell erklärt: jeder Werfer besaß zwei Tanks, einen für das Flammöl,
den anderen für das Treibmittel (meistens Stickstoff). Wenn das Ventil geöffnet
wurde, drückte das Treibmittel das Flammöl durch das Flammenrohr, an dessen
vorderen Ende es entzündet wurde. Die Reichweite ist von dem Öldurchsatz der
Düse, der Anfangsgeschwindigkeit des Flammenöls und der Windrichtung abhängig.
Die Anfangsgeschwindigkeit ist wiederum vom Druck der im Behälter herrscht und
der Schlauchlänge abhängig.
Technische Daten:
Hersteller:
verschiedene Herst.
Länge: 40 cm
Breite: 60 cm
Höhe: 25 cm
Gewicht: 35,8 kg
Druckgas: Stickstoff
Flammölmenge: 11,81 Liter
Anzahl der möglichen Feuerstöße: 2 bis 15
effektive Schussweite: 25 m
größte Schussweite: 30 m
Panzerfaust 60

Im Sommer 1944 wurde mit einem riesigen Propagandaaufwand
eine neue Panzerabwehrdistanzwaffe in den Dienst gestellt. Die Vorteile der
Panzerfaust waren die einfache Bedienung und Einweisung sowie die geringen
Produktionskosten. Dem standen aber auch Nachteile gegenüber: häufige
Blindgänger, geringe Reichweite und Bedienungsfehler durch schlecht
ausgebildete Soldaten.
Die hohe Durchschlagskraft der Panzerfaust beruht auf der
Hohlladung, die sich im Sprengkopf befindet. Die Effektivität einer Hohlladung
liegt darin, dass sie weder von der Auftreffgeschwindigkeit oder der
Schussweite abhängig ist und dadurch eine ideale Angriffswaffe gegen gepanzerte
Ziele ist.
Technische Daten:
Länge: 1.045 mm
Gewicht: 5,1 kg
Geschoßgeschwindikeit: 45 m/s
Reichweite: 60 m
Sprengstoff: 0,8 kg
Raketenpanzerbüchse 54 "Panzerschreck"

Im Frühling des Jahres 1943 wurde der Panzerschreck, auch
Ofenrohr genannt, entwickelt. Bestückt war er mit einer starken
raketengetriebene Granate in Kaliber 88 mm. Die ersten Versionen des
Panzerschrecks hatten noch kein Schutzschild und der Schütze musste sich durch
eine filterlose Maske und einem feuerfesten Poncho schützen, da der Feuerstrahl
der Raketengranate nach dem Verlassen des Rohres auf eine Entfernung von 2 bis
2,5 m schlimme Verbrennungen zufügen konnte.
Zum Bedienen des Panzerschrecks wurden zwei Soldaten benötigt, wobei der erste
als Richtschütze fungierte, während der andere der Ladeschütze war. Drei
Panzerschreckeinheiten waren wiederum ein Trupp und zwei Trupps ergaben eine
Panzer-Zerstörungsgruppe.
Technische Daten:
Länge: 1.640 mm
Gewicht: 9,5 kg,
(11 kg mit Schutzschild)
Granate 3,25 kg
Kaliber: 88 mm
Mündungsgeschwindigkeit: 105 m/s
effektive Schussweite: 100 bis 200 m
88 mm Flak (Modell 36)

In den frühen Kriegsjahren machte die Wehrmacht die
schmerzhafte Erfahrung, dass ihre Panzer und Anti-Panzer Geschütze gegen die
britischen und französischen Panzer recht machtlos waren. Um mehr Erfolg bei
der Zerstörung feindlicher Panzer zu haben, griffen die deutschen Soldaten auf
die schwerste Waffe zurück, die sie hatten: Die 88 mm Flak. Anstatt damit
Flugzeuge vom Himmel zu holen, richteten sie das Kanonenrohr auf Bodenziele -
und hatten damit durchschlagenden Erfolg. Die "88" wurde zu einer der
gefürchtetsten Waffen der Wehrmacht im zweiten Weltkrieg. Sie schoss ihre
Granaten fast 15 Kilometer weit und konnte innerhalb kürzester Zeit auf neue
Ziele ausgerichtet werden. Natürlich war das Geschütz mit seinen 5 Tonnen
Gewicht nicht sehr mobil und musste von Lastwagen an die Front gezogen werden.
Die enorme Feuer- und Sprengkraft der mit der "88" verschossenen
Granaten waren nicht nur verheerend für gegnerisches Material, sondern wirkte
auch auf die Psyche der alliierten Infanterie.
Technische Daten:
Kaliber: 88 mm
Rohrlänge: 4930 mm
Schuss per Minute : ca. 15 - 20
Länge in Feuerstellung: 7,62 m
Gew. in Feuerstellung: 7200 kg
Schussweite maximal: ca. 14800 m
Schusshöhe maximal: 10600 m
Panzer IV Ausf. H

Der Panzer IV Ausf. H
kann sich rühmen, der erste Panzer überhaupt gewesen zu sein, der ab Werk mit
einer Zimmerit-Paste ausgerüstet war. Im März 1943 kam die Ausf. H in die
Produktion. Inzwischen hatte der Panzer mächtig an Gewicht zugelegt, er wog nun
25 t. Diese enorme Gewichtszunahme hatte natürlich Gründe. So betrug die
Panzerung an der Front nun 80 mm, am Turm 50 mm, an der Seite 30 mm und am Heck
20 mm. Durch diese enorme Verstärkung der Panzerung und dem daraus
resultierendem Gewicht, schaffte es der Panzer nur noch auf eine
Höchstgeschwindigkeit von 38 km/h. Die Ausf. H war die häufigste Variante des
Panzer IV.
Technische Daten:
Besatzung: 5 Mann
Gewicht: 25t
Stückzahl: 3774 Exemplare
Panzerung: 20 - 80 mm
Leistung 300 PS
Höchstgeschwindigkeit 38 km/h
Hauptbewaffnung:
7,5 cm KwK 40 L/48
drei 7,92-mm-MG 34
eins koaxial im Turm,
eins in der Frontplatte der Wanne und ein Fla-MG
Munition: 87 Schuss Hauptbewaffnung
3150 Schuss Nebenbewaffnung
Panzerjäger Elefant

Der Elefant oder Ferdinand litten unter der schnell
durchgeführten Entwicklung.
Sie waren wohl die mechanisch unzuverlässigsten Panzer der Wehrmacht. Auch die
einseitige Ausrichtung auf Feuerkraft und Panzerung (auch wenn man dies sehr
gut geschafft hat) hatten ihr Manko - die Beweglichkeit. Sie waren eher als
fahrender Bunker zu gebrauchen, somit trat der Jagdtiger praktisch das Erbe des
Elefanten an. Auch sein Anfangs fehlendes MG brachten viele Ausfälle. Der
Elefant hatte bewiesen, dass einseitige Ausrichtungen nicht die beste Lösung
war, obwohl er bei Kursk für sehr viele Panzerzerstörungen zu loben ist. Auf
offenem Feld wäre er eine hart zu knackende Nuss gewesen.
Technische Daten:
Besatzung: 6 Mann
Gewicht: 68 t
Stückzahl: 90 Exemplare
Höchstgeschwindigkeit:
Straße 20 km/h
Gelände 15 km/h
Verbrauch auf 100 km: Straße 833l
Hauptbewaffnung: 8,8 cm-PaK 43/2 L/71
Nebenbewaffnung: ab 1943 erhielten 48 Fahrzeuge
ein MG-34 im Bug.
Einheits-PKW (z.B. Horch, Ford)

Ziel war der
"Einheits-PKW" in drei unterschiedlichen Gewichtsklassen
(leicht, mittel, schwer). Dieser sog. "Einheits-PKW" sollte folgende
gemeinsame Merkmale aufweisen: ständiger Allradantrieb, Sperrdifferential,
einheitliches Fahrgestell und Austauschbarkeit der Verschleißteile.
Der schwere Einheits-PKW wog 3000 kg, die Nutzlast 900 kg. Die Spurweite betrug
1600 mm, die Fahrzeuge hatten einen relativ großen Kühler. Das Fahrgestell
wurde ausschließlich bei der Auto-Union gefertigt und von einem 3,5l-Horch-Motor
angetrieben. Auch Ford baute Fahrzeuge diesen Typ mit dem eigenen V8 Motor.
Dieser verlieh den Fahrzeugen eine Geschwindigkeit von 80 km/h. Die Ausführung
B hatte ein Gesamtgweicht von fast 5.000 kg und wurde vom 3,8 Liter-Horch-Motor
angetrieben. Dieser verlieh den Fahrzeugen eine Geschwindigkeit von 90 km/h.
Außerdem gab es die Ausführung schwerer Wehrmachts-Personenkraftwagen II mit
seitlich liegendem Motor.Während der schwere Einheits-Personenkraftwagen
genauso wenig kriegsdiensttauglich war wie sein kleiner Bruder, hatte sich der
mittlere Wagen durchaus bewährt und brachte es auf respektable Stückzahlen.
Weil die Elaborate nicht zu Ende gedacht waren, fummelten die Konstrukteure
weiter daran herum, verbesserten dies und das, und jede Version unterschied
sich vom vorhergehenden. Also war die angestrebte einfache Versorgung mit
Ersatzteilen beim Teufel und damit die gesamte Idee.