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Panzerkampfwagen Der Alliierten
Lt_[BoH]Datum: Dienstag, 08.06.10, 13:53:29 | Nachricht # 1
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Sowjetunion

BT-Serie

Die BT-Baureihe (BT = Bistrochodny Tank dt. ‚schnellfahrender Panzer‘) war ein sowjetischer Panzertyp der 1930er-Jahre.

Entwicklung

Das Laufwerk der BT-Baureihe geht auf die Konstruktion des Amerikaners John Walter Christie[1] zurück. Im Jahre 1931 wurden 2 Prototypen gekauft und in Lizenz weiterentwickelt. In der Erprobungsphase wurden verschiedene Bewaffnungen getestet und jeweils nur in geringer Stückzahl gebaut (BT-1 bis BT-4).

Ende 1932 begann die Produktion des BT-5, im Jahre 1935 die verbesserte Version BT-7. Kleinere Verbesserungen wurden 1938 umgesetzt (teilweise werden diese letzten Fahrzeuge als BT-8 bezeichnet).

Die BT-Serie besaß ein Christie-Laufwerk mit vier großen Scheibenrädern. Eine Besonderheit bestand in der Möglichkeit, auf der Straße ohne Ketten zu fahren. Wegen des hohen Aufwandes (30 Minuten Umbauzeit) wurde in der Praxis von dieser Möglichkeit jedoch so gut wie nie Gebrauch gemacht. Dennoch zeichnete sich das Fahrwerk dadurch aus, auch mit Ketten hohe Geschwindigkeiten zu ermöglichen. Daher werden Fahrzeuge der BT-Reihe oft auch als Kavallerie-Panzer bezeichnet. Doch konnten die Panzer aufgrund der taktischen Lage der Sowjetunion ihren größten Vorteil, die Geschwindigkeit, nur selten ausnutzen. Die Mobilität des BT beeindruckte den britischen Oberstleutnant Martel bei einem Manöverbesuch so sehr, dass er in der Folge in Großbritannien auch den Lizenzkauf der Konstruktion durchsetzte, welche die Basis für die britischen Kreuzerpanzer bildete.

Der BT-5 besaß einen zylindrischen Turm mit 45-mm-Kanone. Beim BT-7 wurden die Turmseiten kegelförmig abgeschrägt, um den Panzerschutz zu optimieren. Auch die Wannenfront wurde in der Formgebung verbessert. Der BT-7M (BT-8) war äußerlich nur an einer veränderten Kommandantenluke zu erkennen. Einige Modelle wurden zur Infanterieunterstützung mit 76,2-mm-Geschützen bestückt (BT-7A). Befehlspanzer BT-5TU und BT-7TU waren an einer Rahmenantenne am Turm erkennbar. Darüber hinaus wurden immer wieder Prototypen zu Testzwecken gebaut (Flammpanzer, Amphibienpanzer und zahlreiche verschiedene Waffen).

Die BT-Panzer waren die meistgebauten der UdSSR in den 1930er Jahren. Sie kamen im Sowjetisch-Finnischen Krieg zum Einsatz und wurden auch im spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner eingesetzt. Am erfolgreichsten operierten sie im Japanisch-Sowjetischen Grenzkonflikt.

Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion 1941 erwies sich die zu schwache Panzerung als größte Schwäche. Operativ war die Sowjetarmee zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage, die hohe Beweglichkeit des Panzers gewinnbringend einzusetzen. Trotzdem wurde die BT-Serie noch mit Erfolg bei Russlands Offensive gegen Japan 1945 eingesetzt.

Verschiedene Weiterentwicklungen des BT-8 wurden als Prototyp (A20, T40) gebaut und waren unmittelbare Vorläufer des T-34.

Verwendung durch Finnland

Finnland setzte während des Fortsetzungskrieges erbeutete BT-7 der Baureihe 1937 in veränderter Form als BT-42 Sturmgeschütze ein. Insgesamt wurden 18 solcher Geschütze mit verändertem Turm und einer 114 mm Haubitze aus Britischer Fertigung hergestellt. Sie kamen erstmals 1943 zum Einsatz, jedoch waren sie gegen die sowjetischen T-34 hoffnungslos unterlegen und wurden in die Rolle einer Artillerieelbstfahrlafette gedrängt. Später wurden sie von StuG III aus deutschen Waffenlieferungen ersetzt.

Des Weiteren gab es Bestrebungen einen gepanzerten Mannschaftstransporter auf Basis des BT-7 zu bauen. Ein entsprechender Vorschlag sah 20 solcher Panzer vor. Die Modifikationen an den sowjetischen Beutepanzern sahen unter anderem die Entfernung des Turms und ein Anbringen einer hölzernen Plattform für die zu transportierenden Soldaten vor. Jedoch entstand nur ein Prototyp des BT-43 genannten Entwurfs. Heute existieren keine Fotografien des BT-43.

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Lt_[BoH]Datum: Dienstag, 08.06.10, 14:02:52 | Nachricht # 2
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T-34

Der T-34 (von russ. танк für Panzer) ist ein sowjetischer Panzer, der von 1940 bis in die 1950er-Jahre gebaut wurde. Hauptsächlich wurde er zwischen 1941 und 1945 bei der Zurückschlagung des Überfalls auf die Sowjetunion eingesetzt. Er befindet sich bis heute z. B. in Nordkorea im Dienst. Der T-34 vereinigte bereits bekannte, moderne Ideen zu einem für seine Zeit sehr guten und fortschrittlichen Panzer. Die geneigte Panzerung wurde von deutschen Konstrukteuren bei bestimmten Entwicklungen, an deren Anfang der Panther steht, ebenfalls in den Panzerbau übernommen. Der T-34 war der erste Panzer, der Feuerkraft, Panzerung und Beweglichkeit ausgewogen miteinander verband. Aber auch seine Zuverlässigkeit trug dazu bei, dass er zunächst jedem deutschen Panzer in seiner Gewichtsklasse überlegen war. Erst die deutlich schwereren Typen wie Panther und Tiger und Kampfwertsteigerungen vor allem des Panzer IV im Verlauf der Jahre 1942 und 1943 stellten eine wirksame Antwort der deutschen Wehrmacht auf dem Schlachtfeld dar.

Entwicklung

Der T-34 ist eine Weiterentwicklung der alten BT-Serie. Er basiert auf dem von John Walter Christie entwickelten und nach ihm benannten[2] Christie-Laufwerk. Der Panzer ging aus den Projekten A-20, A-30 und A-32 hervor. Nach einigen Tests fand man heraus, dass der A-32 noch mehr Gewicht tragen könne. Die Panzerung wurde von 30 auf 45 mm verstärkt. Aufgrund der mittlerweile angespannten Lage der Sowjetunion wurden die Änderungen angenommen und sofort die Bereitstellung von 200 Panzern gefordert, obwohl von dem Panzer noch nicht einmal ein Prototyp existierte. Nachdem die Prototypen, die im Januar 1940 fertig wurden, erfolgreich ausgiebigen Tests unterzogen worden waren und die Konstruktionspläne fertig waren, konnte die Serienproduktion beginnen. Am Ende fehlte nur eine Bezeichnung für den neu entwickelten Panzer. Koschkin, der Hauptentwickler des Panzers, brachte den Mut auf und erklärte dem Verteidigungskommissar Kliment Woroschilow, den Panzer nicht nach ihm zu benennen. Er stellte sich den Namen T-34 vor: T für Tank (Panzer) und die 34 für das Jahr 1934, in dem die Verstärkung der Panzertruppe gefordert wurde.

Die ersten Vorserienfahrzeuge wurden ab 1940 in geringen Stückzahlen produziert (117 Stück). Die Serienproduktion begann 1941. Seine Hauptverwendung fand der T-34 in diesem Jahr als Kompanie- und Zugführungspanzer. Da er so zunächst nicht in geschlossenen Verbänden eingesetzt wurde, konnten die deutschen Einheiten trotz ihres Mangels an geeigneter Panzerabwehr die einzelnen Fahrzeuge isolieren und ausschalten. Technisch lag der Schwachpunkt der frühen Versionen beim Getriebe, durch dessen Defekte mehr Fahrzeuge verlorengingen als durch Feindeinwirkung. Im Gegensatz zu den deutschen Panzern hatte der T-34 nur vier Mann Besatzung, wobei der Kommandant gleichzeitig als Richtschütze fungieren musste, was den Überblick im Gefecht erschwerte. Zudem verfügten nur die Kompanieführerpanzer über ein Funkgerät. Trotzdem wurden seine überlegenen Fähigkeiten deutlich. Der hervorragenden Mobilität und Panzerung standen jedoch unausgereifte Zielfernrohre und mangelnde Führungsmittel wie zum Beispiel das anfänglich fehlende Funkgerät gegenüber. Erst mit dem Modell 43 stand eine Kommandantenluke zur Verfügung.

Die deutsche 3,7-cm-Pak konnte der Panzerung des T-34 – abgesehen von Glückstreffern in den Turmdrehkranz – nichts anhaben. Die 5-cm-KwK L/42 des Panzer III konnte dem T-34 nur an den Seiten und am Heck gefährlich werden. Die 8,8-cm-Flak diente oft als improvisierte PaK. Erst die 7,5-cm-Pak 40 stellte eine wirkungsvolle Abwehrwaffe dar. Mit dem Erscheinen des Panzer IV F2 mit der 7,5-cm-KwK L/43 war das Gleichgewicht zumindest bei der Bewaffnung wiederhergestellt.

Als Vorteil erwiesen sich bald auch die breiten Ketten, welche die Geländegängigkeit gegenüber den deutschen Kampfpanzern mit ihren schmalen Gleisketten erhöhten. Der Dieselmotor erhöhte die Reichweite und verringerte die Brandgefahr.

Der T-34/76 Modell 1940 verfügte über eine 76,2-mm-Kanone L/30 (ab dem Modell 1941 in längerer Version). Damit war er weit besser bewaffnet als die meisten Panzer zu Beginn der 1940er-Jahre.

Die Turmkonstruktion wurde mehrfach überarbeitet und variierte teilweise je nach Herstellungsort. Während die Modelle bis 1942 einen kompakten Turm mit einer großen Luke besaßen, wurde ab 1943 ein größerer Turm mit zwei Luken verwendet. Die Kommandantenluke wurde bald darauf durch eine Kuppel ergänzt, die dem Kommandanten auch bei geschlossener Luke einen Rundumblick ermöglichte

Es gibt von T 34 unterschiedliche Versionen

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Lt_[BoH]Datum: Dienstag, 08.06.10, 14:04:30 | Nachricht # 3
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T-34

Technische Daten

Anmerkung: Die verschiedenen Versionen des T-34/76 erhielten keine offiziellen Bezeichnungen. In der Literatur finden sich daher abweichende Benennungen für die verschiedenen Typen. Einerseits werden sie mit den Bezeichnungen T-34/76 A bis D oder A bis F unterschieden; an anderer Stelle nach dem Erscheinungsjahr (wie hier). Die Buchstabenbezeichnung ist zuweilen irreführend, weil verschiedene Autoren gleichen Versionen unterschiedliche Bezeichnungen geben; z. B. wird Modell 1942 als T-34/76 C oder als T-34/76 D, die spätere Version mit Kommandantenkuppel als T-34/76 F, bezeichnet. Zuweilen ergaben sich zudem Unterschiede aus den Herstellungsorten, insbesondere beim Turmdesign, die ihren Ursprung in den verfügbaren Ressourcen hatten.


 
Lt_[BoH]Datum: Dienstag, 08.06.10, 14:13:38 | Nachricht # 4
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KW-1

Der KW-1 (auch KV-1) war ein sowjetischer Kampfpanzer, benannt nach dem Befehlshaber und Politiker Marschall Kliment Jefremowitsch Woroschilow.

Der KW galt nach der sowjetischen Terminologie als schwerer Panzer. Er besaß anfangs eine bis dahin nicht gekannte starke Panzerung, die im Laufe des Krieges noch weiter verstärkt wurde, sowie eine 76,2-mm-Kanone. Die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h im Gelände war relativ langsam und der Antrieb nicht sehr zuverlässig, so dass diese Panzer viel öfter mit Defekten liegen blieben, als dass sie durch Feindeinwirkung zerstört wurden. Bei den deutschen Truppen wurde dieser Typ Dicker Bello genannt, in einer Anspielung auf seine starke Panzerung. Im Verlaufe des Krieges gerieten alle KW gegen die moderneren deutschen Panzerkampfwagen VI Tiger sowie Panther ins Hintertreffen. Die Versuche, den KW weiterzuentwickeln, führten zu einer neuen Serie schwerer sowjetischer Panzer, die mit dem IS-1 ihren Anfang fand und die die KW gegen Ende 1943 ersetzten.

Entwicklung

Die Entwicklung des KW-1 wurde am 1. Februar 1938 begonnen, noch vor der offiziellen Genehmigung, die erst am 27. Februar erteilt wurde. Der KW-1 war eine Parallelentwicklung des SMK. Letzterer kam über das Stadium eines Prototyps nicht hinaus, zumal der Leiter des Entwicklungsteams einen Panzer mit einem Turm favorisierte. So kam die Entwicklung des KW schnell voran, da Elemente des SMK übernommen wurden. Das erste Exemplar war bereits am 1. September 1938 zeitgleich mit dem Prototypen des SMK fertiggestellt.

Geschichte

Wegen seiner starken Panzerung und seiner großkalibrigen Kanone war der KW-1 der stärkste Kampfpanzer der Sowjetunion zu Beginn des Krieges. Trotz der oftmals sehr unerfahrenen Besatzungen war er ein sehr ernstzunehmender Gegner für die deutschen Kampfpanzer. Noch vor der Beendigung der Testphase wurde der KW-1 im Winterkrieg gegen Finnland im Jahr 1940 eingesetzt. Die Tests wurden zu einem späteren Zeitpunkt fortgeführt, wobei sich ernste technische Mängel zeigten. Die Produktion war schon im Gange, und so wurden die Testergebnisse ignoriert. Während des Unternehmens Barbarossa spielte der KW-1 eine wichtige Rolle, da er nur schwer von den deutschen Panzern zerstört werden konnte. Dennoch gelang es, einige dieser Panzer zu isolieren und mit Schüssen ins Heck zu zerstören oder durch Schüsse ins Laufwerk bzw. in die Ketten bewegungsunfähig zu machen. Die 8,8-cm-Flugabwehrkanone der Wehrmacht konnte jedoch den Panzer auf normale Kampfentfernung vernichten. Trotzdem wurden die meisten KW-1 nicht im Kampf zerstört, sondern fielen wegen technischer Mängel aus. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der KW-1 noch mehrmals an die veränderten Gegebenheiten angepasst. So wurde später der KW-1e, eine besser gepanzerte Variante, produziert, die aufgrund des enormen Gewichts äußerst langsam war, und der KW-1s, eine leichtere und damit schnellere Variante des KW-1. Die endgültig letzte Variante war der KW-85, von dem jedoch nur 130 Exemplare gebaut wurden. Dieser Panzer hatte zwar eine starke Kanone, aber seine Panzerung mit geraden Flächen war inzwischen längst nicht mehr auf der Höhe der Zeit und hatte gegen den Panzerkampfwagen VI Tiger und die stärkeren deutschen Panzerabwehrkanonen praktisch keine Chance mehr.

Der Versuch, ab 1942 die Panzer der KW-Serie weiterzuentwickeln, führte nach vielen Prototypen (darunter der KW-13) im Herbst 1943 letztendlich zum neuen und wesentlich verbesserten Josef-Stalin-Panzer, dessen erstes Modell der IS-1 mit 85-mm-Kanone war und 1944 im IS-2 mit 122-mm-Kanone gipfelte. Die Umbenennung lag insbesondere darin begründet, dass Woroschilow bei Stalin inzwischen politisch in Ungnade gefallen war.

Erbeutete KW-1-Panzer wurden auch seitens der deutschen Wehrmacht umgerüstet und unter der Bezeichnung Panzerkampfwagen (PzKpfw) 756® eingesetzt. Auch die finnische Armee setzte erbeutete KW-1 ein.

Auf dem Chassis des KW-1 entstand außerdem der KW-2, ein mit einem 152-mm-Geschütz bewaffneter Panzer zur Bekämpfung von Bunkern und befestigten Stellungen, der allerdings nicht sehr erfolgreich war, sowie das Sturmgeschütz SU-152.

Es gibt von KW-1 unterschiedliche Versionen

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Lt_[BoH]Datum: Mittwoch, 09.06.10, 13:33:04 | Nachricht # 5
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KW-2

Der KW-2 (auch: KV-2), benannt nach dem Verteidigungsminister zur Zeit der Einführung der KW-Serie, Marschall Kliment Jefremowitsch Woroschilow, war ein schwerer sowjetischer Panzer, der im Zweiten Weltkrieg von 1941 bis 1942 zum Einsatz kam.

Entwicklung

Der KW-2 wurde auf dem Chassis des KW-1 entwickelt, als der sowjetische Generalstab einen Panzer mit schwerer Bewaffnung zum Bekämpfen befestigter Stellungen und von Bunkern forderte. Um diese Forderung erfüllen zu können, wurde der Turm stark vergrößert, um ein verkürztes 152 mm Artilleriegeschütz aufnehmen zu können. Die hohe Silhouette des Fahrzeuges erforderte nunmehr eine verstärkte Panzerung am Turm, um dem zu erwartenden heftigen Beschuss standhalten zu können. So erhöhte sich das Gefechtsgewicht des KW-2 bis auf 57 Tonnen und seine Höchstgeschwindigkeit fiel auf unter 30 km/h. Die einzige sowjetische Variante des KW-2 war der KW-2b, der nicht auf dem Chassis des KW-1, sondern auf dem Chassis des verbesserten KW-1A basierte.

KW-2

Der Panzer wurde nach Genehmigung des Entwurfs 1940 in Serie gefertigt. Die Sowjetunion fertigte etwa 330 Fahrzeuge der Versionen KW-2 und KW-2b. Beide Varianten des KW-2 erwiesen sich als zu schwer, um im schwierigen Gelände nach modernen Grundsätzen eingesetzt zu werden. Gerade die schnellen Bewegungsgefechte um 1941 verlangten von den beteiligten Panzern auf deutscher und sowjetischer Seite hohe Beweglichkeit bei mäßigem Treibstoffverbrauch. Der KW-2 erfüllte keine dieser Forderungen und war zudem noch sehr reparaturanfällig. Infolge dieser Probleme gingen die meisten KW-2 durch technische Defekte oder Treibstoffmangel verloren oder fuhren sich im ungünstigen Gelände fest und wurden aufgegeben. Der Turm ließ sich zudem nur auf ebenem Grund drehen.

Die niedrige Feuergeschwindigkeit, langsame Turmschwenkmechanik und das langsam fliegende 152 mm Artilleriegeschoss machten den KW-2 ungeeignet im Kampf gegen seine kleineren und wendigeren Gegner. Zwar war die Kernpanzerung durch die deutschen Kampfwagenkanonen zu Beginn des Russlandfeldzugs nicht zu durchschlagen, jedoch konnte der KW bewegungsunfähig geschossen und die Besatzung so zur Aufgabe gezwungen werden. Zumeist wurde deren Vernichtung jedoch der Luftwaffe überlassen. Es sind einige Fälle bekannt in denen ein einziger KW-2 ganze deutsche Panzerkompanien aufhielt, indem er an einem Geländeengpass die Durchfahrt blockierte. Der KW-2 wurde von den deutschen Soldaten „52-Tonner“ genannt und war zu Beginn des Krieges der Schrecken der Panzertruppe. Nachdem deutsche Truppen die Produktionsstandorte überrannt hatten, endete die Herstellung des Panzers und wurde auch an anderer Stelle nicht wiederaufgenommen, da sich die ganze Konstruktion ohnehin als Fehlschlag entpuppt hatte. Als Beutepanzer wurde er von der Wehrmacht häufig als Artillerie-Beobachtungspanzer aufgrund seiner sich dafür vorzüglich eignenden Größe eingesetzt und unter der Bezeichnung Panzerkampfwagen (Pzkpfw) KV-2 754® geführt

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Lt_[BoH]Datum: Mittwoch, 09.06.10, 13:39:53 | Nachricht # 6
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KW-85

Der KW-85 war ein schwerer sowjetischer Kampfpanzer im Zweiten Weltkrieg. Im Gegensatz zum KW-1 erhielt der KW-85 eine 85-mm-Kanone, die von einem Flakgeschütz abgewandelt wurde. Aus diesen Entwürfen entwickelte sich die Bauart des KW-85, wobei der Turm mit der Kanone (der auch modifiziert wurde) auf das Fahrgestell des T-34/85 gesetzt wurde. Es wurden nur wenige KW-85 gebaut. Die Leistungsdaten waren ähnlich denen des T-34/85 – nur war letzterer schneller.

Entwicklungsgeschichte

Versuche, die 85-mm-Kanone in einen Kampfpanzer einzubauen, fanden bereits 1939 statt. Jedoch wurde aufgrund der Kosten von der Entwicklung eines speziellen Kampfpanzers abgesehen. Mit dem Auftauchen der neuen deutschen Tiger und Panther wurde diese Entwicklung 1943 von den Sowjets wieder aufgegriffen. Die größten Probleme machte die Konstruktion einer geeigneten Kanone. Alle geeigneten Vorschläge sahen eine Mündungsbremse vor, die von der sowjetischen Führung nicht akzeptiert wurde, da sie die Leistung der Kanone verminderte.

Erst mit dem Erscheinen der D-5T konnte mit der Konstruktion eines entsprechenden Panzers begonnen werden. Da der Krieg inzwischen schon weit fortgeschritten war, konnte für die Entwicklung nicht sehr viel Zeit aufgewendet werden. Daher wurde beschlossen, die 85-mm-D-5T in den Turm des KW-Is und des bereits neuentwickelten IS-1 (als Nachfolger der KW-Serie) einzubauen. Dies war möglich, da die Maße der D-5T den Einbau ohne größere Umbauten erlaubten. Lediglich der Drehkranz musste erweitert werden und der Platz für den Funker im Innenraum fiel weg. Große Probleme bei der Serienproduktion der D-5T verhinderten eine Massenproduktion des KW-85 und IS-I. Als die Kanone endlich in ausreichender Menge zur Verfügung stand, war schon beschlossen, sie von jetzt an in den neuen T-34/85 einzubauen.

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Lt_[BoH]Datum: Mittwoch, 09.06.10, 13:47:23 | Nachricht # 7
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IS-2

Der sowjetische Kampfpanzer IS-2 (JS-2) (von Iossif Stalin; deutsch Josef Stalin) war der Nachfolger des IS-1 und der wichtigste Vertreter der IS-Serie. Er zählt zu den stärksten Panzern, die im Zweiten Weltkrieg gebaut wurden.



Entwicklung

Der unter dem Namen IS-122 entwickelte IS-2 basierte auf dem IS-85 (IS-1). Er bestand anfangs aus der Wanne des IS-85 mit einem neuen Turm und einer Hauptwaffe größeren Kalibers.

Noch während der Entwicklung des IS-85 wurden die Fahrleistungen und die Panzerung als gut befunden, allerdings erschien die 85-mm-Kanone D-5T als für einen schweren Panzer zu schwach. Als Alternative boten sich die neuentwickelte D-10T im Kaliber 100 mm sowie die bewährte A-19 mit 122-mm-Kaliber an. Die D-10T zeigte bessere Durchschlagsleistungen gegen Panzerplatten, wäre aber erst im Frühjahr 1944 in Massenproduktion gegangen. Da die A-19 nicht wesentlich schlechter war, dafür aber eine wesentlich bessere Sprengwirkung hatte, entschied man sich für eine modifizierte A-19, nun D-25T genannt.

Da die D-25T im Vergleich zur D-5T größer und schwerer war, musste der Turm etwas vergrößert werden. Um das Gewicht nicht unnötig zu erhöhen, wurde die Panzerung an Turmheck und Turmseite um etwa 10 mm verringert. Der Nachteil der neuen Kanone war die Benutzung zweiteiliger Munition mit dementsprechend geringer Feuerrate sowie die nun lediglich vorhandenen 28 Schuss Munition. Dieser Panzer ging im Dezember 1943 als IS-122 in Serienproduktion, Anfang 1944 wurde dieser in IS-2, genauer IS-2 Modell 1943 umbenannt.

Bei den ersten Einsätzen Anfang 1944 zeigte sich eine unerwartet hohe Verlustrate, besonders auch gegen die kleineren deutschen 75-mm-Kanonen der StuG III und Panzerkampfwagen IV sowie der ähnlichen 7,5-cm-PaK 40. Bei vielen Tests und Beschussversuchen der Konstruktionsbüros wurde die Ursache in der ungünstigen stufenförmigen Formgebung der frontalen Wannenpanzerung gefunden. Diese verlief mit 60 mm Wandstärke bei 18 Grad Neigung erst recht flach, um dann um die ausfahrbare Sichtluke des Fahrers mit 120 mm bei 60 Grad steil anzusteigen. Daraufhin wurde eine neue, gleichmäßig verlaufende Panzerplatte entwickelt, die eine durchgehende Stärke von 120 mm bei 30 Grad Neigung aufwies, ein Sichtschlitz für den Fahrer war nun fest eingebaut. Diese Version wurde dann als IS-2 Modell 1944 bezeichnet und befand sich ab Juni 1944 in Produktion. Vielfach wird der IS-2 Modell 1944 fälschlich als IS-2m bzw IS-2M bezeichnet; einen IS-2M gab es aber erst in den 1950er-Jahren, als eine dem aktuellen Stand der Technik angepasste, modifizierte Version des IS-2. Dieser erhielt unter anderem eine bessere Feuerleitanlage und eine verstärkte Panzerung.

Auf dem IS-2 aufbauend, wurde der IS-III als Nachfolger entwickelt. Von 1944 bis 1945 wurden insgesamt 3475 IS-2 produziert.

Anhänge: 0439637.jpg(147Kb)




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IS-2

Vergleich mit anderen Panzern

Auch wenn der Panzerkampfwagen IV weder in Panzerung noch in Bewaffnung mit dem IS-2 mithalten konnte, hatte die Hauptwaffe des Panzer IV auf geringe Entfernungen (etwa 500 m), wie beispielsweise bei einem Hinterhalt, gute Chancen, die Panzerung des IS-2 von hinten oder seitlich zu durchschlagen. Wurde ein Panzer IV von einem IS-2 angegriffen, hatte er hingegen kaum Erfolgschancen. Es gibt Berichte, dass nicht-durchdringende Treffer nahe dem Turm eines Panzers IV diesen glatt absprengten.

Im Vergleich zum Tiger hatte der IS-2 trotz seines um 10 t geringeren Gewichts eine wirksamere Panzerung, da sie eine bessere Formgebung aufwies. Große Nachteile des Tigers waren seine wenig oder kaum abgeschrägte Panzerung und sein vergleichsweise langsam drehender Turm. Die 122-mm-Kanone des IS-2 wies mehr oder weniger die gleiche Leistung auf wie die 88-mm-KwK des Tigers.

Im Vergleich zum Panther war der IS-2 besser gepanzert und lediglich etwa 2000 kg schwerer. Der Panther wies durch seine höhere Motorleistung jedoch eine bessere Beweglichkeit auf dem Schlachtfeld auf. Die Kanone des Panthers war der 122-mm-Kanone des IS-2 geringfügig überlegen, sodass sich die beiden Panzer gegenseitig auf etwa 1000 Meter ausschalten konnten. Der IS-2 hatte zudem eine deutlich höhere Nachladezeit für seine Hauptkanone als der Panther, wodurch der Panther im Kampfgeschehen einen klaren Vorteil erhielt. Schwächen der Panther waren die untermotorisierte Turmschwenkanlage, zu geringe seitliche Panzerung sowie ein anfälliges Laufwerk.

Im Vergleich zum Königstiger hatte der IS-2 die schlechtere Hauptwaffe und weniger Panzerung. Der Tiger II konnte den IS-2 bereits auf große Entfernungen bekämpfen, wodurch die bedeutend bessere Beweglichkeit des IS-2 ausgeglichen wurde. Im Gegensatz dazu war der IS-2 wesentlich leichter herzustellen als der Königstiger. Außerdem funktionierte die Turmdrehung des Königstigers nur, wenn der Panzer gerade stand. Der Königstiger konnte aufgrund seiner Masse viele Brücken nicht passieren, die für den IS-2 kein Problem darstellten.


 
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Amerika

M3 Stuart

Der Light Tank M3, so die offizielle Bezeichnung, war ein leichter US-amerikanischer Panzer, der im Zweiten Weltkrieg ab 1941 zum Einsatz kam. Er wurde jedoch eher selten als Kampfpanzer eingesetzt, dafür umso mehr wegen seiner Schnelligkeit hauptsächlich zur Aufklärung, wobei er sich gut bewährte. Dieser Panzer, wie auch seine spätere weiterentwickelte Version M5, wurde auch unter den Spitznamen "Stuart" (benannt nach einem General des Amerikanischen Bürgerkrieges) und "Honey" bekannt.

Geschichte

Der leichte Panzer M3, von den Briten Stuart bzw. auch Honey getauft, war eine Weiterentwicklung des Vorkriegsmodells M2 und ging Anfang 1941 in die Serienfertigung. Der Kosename Honey war eine Anspielung auf seine geringe Größe aus der Umgangssprache des Englischen, was soviel wie "Liebling" bedeutet. Sein Aufbau war konventionell, Motor im Heck und Getriebe im Bug. Das Laufwerk mit Kegelfederung entsprach dem der mittleren Panzer M3 Lee/Grant und M4 Sherman. Das hintenliegende Leitrad war abgesenkt, um die Kettenauflage zu verlängern. Zu Beginn der Serienfertigung waren Turm und Wanne komplett genietet, dann wurde der Turm und zuletzt auch die Wanne geschweißt. Die Besatzung umfasste Fahrer und Funker im Bug, Kommandant und Richtschütze im Turm. Die Bewaffnung bestand aus einer 37-mm-KwK und drei 7,62-mm-MGs. Als Antrieb diente ein 7-Zylinder-Continental-Flugmotor (Sternmotor) mit 250 oder 262 PS. Abweichend davon hatten 711 Fahrzeuge einen 9-Zylinder-Dieselmotor von Guiberson (ebenfalls ein Sternmotor). Der M3 erreichte eine Geschwindigkeit von über 58 km/h und hatte einen Fahrbereich von 112 km. Die Gefechtsmasse stieg von 12,4 t beim M3 bis auf 14,4 t beim M3A3. Die drei Versionen des M3 kamen auf eine Stückzahl von 13859.

Der M5 löste den M3 Anfang 1943 in der Serienfertigung ab. Neben zahlreichen Verbesserungen an Turm und Wanne bestand der Hauptunterschied zum M3 in einem neuen Antrieb: Zwei Cadillac-V8-Ottomotoren zu einem Zwillingsmotor mit 2 × 148 PS zusammengefasst wirkten auf ein Hydramatic-Automatikgetriebe. Die Panzerung war beim M5 verstärkt worden, die Fahrleistungen entsprachen denen des M3. Die Gefechtsmasse betrug 15 t.

Sein Nachfolger als Leichter Panzer war ab 1944 der M24 Chaffee. Dieser war mit demselben Antriebsblock wie der M5 ausgestattet, jedoch wesentlich moderner konstruiert und auch bei weitem besser bewaffnet und gepanzert.


 
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M3 Stuart

Abarten

Eine Abart des M5 war der leichte Sturmpanzer M8, der in einem oben offenen Turm eine 75-mm-Haubitze führte. Es wurden jedoch nur relativ wenige dieser Fahrzeuge gebaut und eingesetzt. Des Weiteren wurde das Fahrgestell des M3 bei der Artilleriezugmaschine M4 High-Speed Tractor verwendet.

Einsatz

Die ersten Kriegseinsätze noch vor dem offiziellen Kriegseintritt der USA im Jahre 1941 hatten einige vom chinesischen Heer eingesetzte M3 im seit 1937 tobenden Chinesisch-Japanischen Krieg. Der M3 zeigte dabei recht gute Leistungen im Kampf gegen die Japaner, die zu der Zeit nur über ein einziges Panzermodell verfügten.

Seinen ersten Einsatz im Zweiten Weltkrieg und damit seine echte Feuertaufe erlebte der M3 auf britischer Seite bei den Kämpfen gegen die Achsenmächte Deutschland und das faschistische Italien in Nordafrika. Dabei wurde er hauptsächlich zur Aufklärung eingesetzt, denn dabei kam ihm wegen seiner hohen Geschwindigkeit von ca. 60 km/h die Fähigkeit zugute, im Falle des Falles bei Gefahr schnell wieder verschwinden zu können. Im direkten Kampf gegen andere Panzer war er freilich wegen seiner relativ schwachen Bewaffnung und Panzerung von eher geringem Wert, und zahlreiche Stuarts, die auf größere und stärkere deutsche Panzer stießen, zogen fast schon zwangsläufig den Kürzeren. Selbst den italienischen M13/40-Panzern gelang es relativ leicht, einige M3 zu zerstören. Eine fast schon bizarre Begebenheit ereignete sich bei den Kämpfen im späten Jahr 1942 in Tunesien, als ein 37-mm-Treffer am Turm durch einen Stuart kurzzeitig den Ausfall eines Tiger-Panzers verursachte, indem dieser seinen Turmschwenkmechanismus blockierte.

Der M3 Stuart wurde auch in einigen Vorstoßtrupps der US-Armee eingesetzt und wurde immer von einem Infanterietrupp begleitet aus bis zu 8 Infanteristen. Sofern ein zweites Bord-MG angebracht war, hatte der Gruppenführer die Möglichkeit sich auf das Panzerheck zu knien und mit Schutz des Panzerturms seine Gruppe, gesondert zum festen Maschinengewehr, zu unterstützen.

Einige Stuarts wurden im Rahmen des Pacht- und Leih-Abkommens (Lend-Lease-Act) auch an die Sowjetunion geliefert. Die Rote Armee vermied es nach einigen Verlusten, die Stuarts weiter als Kampfpanzer einzusetzen, und verwendete sie ebenfalls praktisch nur noch zur Aufklärung.

Im späteren Kriegsverlauf in Europa zeigte sich von Neuem, dass der Stuart als Kampfpanzer überholt und auch ungeeignet war. Zu leicht konnte er von deutschen Panzern und Pak zerstört werden. Zudem war seine Bewaffnung mit 37-mm-Kanone mittlerweile viel zu schwach, um irgendetwas ausrichten zu können. Entsprechend selten tauchten sie daher offen bei den Panzergefechten auf. Die Stuarts und Honeys übernahmen meist wie zuvor die nicht immer ganz ungefährliche Aufgabe der Aufklärung. Ab 1944 wurde er nochmals in größeren Stil bei der Landung in der Normandie eingesetzt, spielte jedoch später und in der Endphase des Krieges in Deutschland auch nur noch die Rolle als Aufklärer und Unterstützungsfahrzeug. Die Kampfverluste in Nordwesteuropa (European Theatre of Operations, ETO) beliefen sich bei der US Army für die Baureihe M3, M5 und M24 auf 1.507 Fahrzeuge, bei der British Army für die Typen M3 und M5/Stuart VI auf 248 bzw. 185.

Ein weiteres, wichtiges Einsatzgebiet der Stuarts war der Pazifikkrieg der USA gegen das Kaiserreich Japan. Wegen ihrer geringen Größe und ihres geringen Gewichtes waren sie wie geschaffen für Einsätze in den für Panzer geografisch eher ungünstigen Gebieten von Südostasien. Die japanische Armee setzten jeden erbeuteten Stuart sofort wieder gegen die US-Amerikaner ein, da sie selbst nur wenige Panzer besaß und diese meistens selbst den M3 unterlegen waren. Interessanterweise gelang es in einigen Fällen den nunmehr in japanischen Händen befindlichen M3, einige angreifende M3 der US-Amerikaner zu zerstören. In diesen abgelegenen Kriegsschauplätzen erwies sich der Stuart - wenn auch gegen relativ schwache Gegner - als eine wirksame Waffe.

Nach 1945 wurden die M3 und M5 von den USA nicht mehr eingesetzt, da sie längst überholt waren. Einige mit den USA verbündete Länder übernahmen zahlreiche Fahrzeuge und setzten diese jedoch wie auch einige Länder in der Dritten Welt noch einige Jahre ein.

Es gibt von M 3 unterschiedliche Versionen auf dem Bild ist ein M 5


 
Lt_[BoH]Datum: Donnerstag, 10.06.10, 04:16:53 | Nachricht # 11
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M4 Sherman

Der M4 Sherman war ein mittlerer US-amerikanischer Panzer im Zweiten Weltkrieg und im Koreakrieg, der nach dem US-amerikanischen General William T. Sherman (1820–1891) benannt wurde. Er war der meistgebaute US-Panzer des Zweiten Weltkriegs.

Geschichte

Der erste Prototyp des M4 wurde 1941 entwickelt, basierend auf dem Prototyp T6. Seit Februar 1942 wurde er in Serie produziert. Den Namen Sherman bekam er bei Indienststellung in der britischen Armee, bei der er auch seine ersten Gefechtseinsätze in der zweiten El-Alamein-Schlacht bestritt.

Bewaffnung und Panzerung entsprachen dem damaligen Stand der Technik, waren aber eher durchschnittlich. Sein großer Vorteil waren die horizontal selbststabilisierende Kanone, die geringen Herstellungskosten und die breit angelegte Produktion mit hoher Standardisierung der Bauteile. Monatlich sollen 2.000 Stück produziert worden sein. Aufgrund der vielen an der Produktion beteiligten Firmen wurde der M4 zeitgleich mit verschiedenen Motoren ausgestattet, was zu Qualitätsunterschieden führte. Die frontale Panzerung betrug 91 mm an der Kanone, 76 mm an der Turmfront und 63 mm an der Rumpffront. Dies war ausreichend für den Einsatz im Jahr 1942 (Nordafrika), machte den Sherman aber im weiteren Kriegsverlauf zunehmend verwundbar.

Im deutschsprachigen Internet ist mitunter die Behauptung zu finden, die ersten Versionen des Sherman hätten öfter wegen ihres sehr unzuverlässigen 425-PS-Chrysler-Benzinmotors ohne jede Feindeinwirkung Feuer gefangen und ihre Munitionsvorräte zum Explodieren gebracht. Das kann durch Quellen aus dem englischen Sprachraum nicht bestätigt werden, dort werden die verschiedenen Motoren für ihre hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer gelobt.

Eine bekannte Schwäche der frühen M4 war die hohe Wahrscheinlichkeit, dass es nach einem Treffer zur Explosion der Munition kam, was dann auch den Motor in Brand setzte. Dieses Problem hatten allerdings viele Panzer der am Krieg beteiligten Nationen; lediglich bei den ab Anfang 1944 hergestellten M4 wurde es durch die Anbringung von Wasserbehältern an den Stauräumen für die Munition gelöst. Dieses als „wet stowage“ bezeichnete System senkte die Brandgefahr nach einem Treffer in den Kampfraum um mehr als den Faktor vier. Wegen dieser Brände hat der Sherman bei den Besatzungen auch die Spitznamen „Ronson“ (Feuerzeugmarke) und „Tommy Cooker" bekommen.

Ab Ende 1943 war der Sherman den schwereren deutschen Panzern (Panther, Jagdpanther, Tiger, Königstiger, Jagdtiger) im Gefecht deutlich unterlegen; so konnte unter idealen Bedingungen selbst ein einzelner Panzer VI (Tiger) einem Sherman-Panzerverband aufgrund seiner überlegenen Feuerkraft schwere Verluste zufügen. Die hohe Produktionsrate des M4 sowie die im Vergleich zu den deutschen Fahrzeugen einfache Reparatur und Wartung glichen den qualitativen Unterschied durch massive quantitative Überlegenheit aus.

Ende 1943 wurde eine Sherman-Variante in Entwicklung gegeben, die hauptsächlich bei der Artillerie eingesetzt werden, sich jedoch auch zur Panzerabwehr eignen sollte. Sie wurde mit einer 105-mm-Haubitze ausgestattet, die eine bessere Durchschlagskraft hatte, aber gegen Tiger und Panther noch immer unzureichend war. Das führte dazu, dass ein Frontalbeschuss der schwereren deutschen Panzer kaum Aussicht auf Erfolg hatte. Die Standardtaktik bestand deshalb darin, Unterstützung aus der Luft oder durch Artillerie anzufordern oder die zahlenmäßige Überlegenheit des Sherman zu nutzen, um die überlegenen gegnerischen Fahrzeuge zu flankieren. Bei einem Beschuss auf die Flanken oder das Heck waren auch Panther und Tiger verwundbar. Diese Taktik führte allerdings zu hohen Verlusten unter den Shermanbesatzungen, die aber mangels besserer Fahrzeuge in Kauf genommen werden mussten.

Der Sherman Firefly war ein britischer Umbau, bei dem das Rohr der 17-Pfünder-Pak (76,2 mm L/55) die 75-mm-Kanone ersetzte. Diese Waffe war in der Lage, auch schwerere deutsche Panzer auf normale Gefechtsentfernungen frontal zu durchschlagen. Der Panzerschutz des Firefly wurde nicht erhöht, so dass auch er die Beschussempfindlichkeit des M4 aufwies.

Die israelische Armee modernisierte in den 1960er-Jahren die meisten ihrer Sherman-Panzer. Diese „modernen“ Shermans (M50 „Supersherman“ oder M51 „Isherman“) sollen die Israelis immer noch in Reserve haben. Chile soll einige von Israel gekauft haben und sie auch noch besitzen. Auch gingen solche Shermans an eine christliche Miliz, die im Südlibanon auf Seiten der Israelis kämpfte. Diese soll den Sherman noch 1990 bei Kämpfen nördlich von Beirut eher erfolglos eingesetzt haben.




Eintrag wurde bearbeitet von Lt_[BoH] - Donnerstag, 10.06.10, 04:21:19
 
Lt_[BoH]Datum: Donnerstag, 10.06.10, 04:20:14 | Nachricht # 12
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M4 Sherman

Versionen

M4 – erste standardisierte Version, die dennoch erst später in Produktion ging (ab Juli 1942); geschweißte Walzstahlwanne, VVSS-Laufwerk (Vertical Volute Spring Suspension – Vertikalkegelfederung), Continental R975 C1 oder C4-Sternmotor mit 400 bzw. 460 PS; ab Februar 1944 Umstellung auf Bewaffnung mit 105-mm-Haubitze, letzte Versionen mit HVSS (Horizontal Volute Spring Suspension - Horizontalkegelfederung); teilweise wurden statt der geraden Bugplatte Aufbauten aus Gussstahl aufgeschweißt, ähnlich der Wanne des M4A1, diese Variante wird allgemein als „Hybrid“ bezeichnet.

* M4A1 – erste serienproduzierte Variante, technisch identisch mit dem M4, allerdings mit Gussstahlwanne, VVSS-Fahrwerk, ab Januar 1944 Umstellung auf „wet stowage“ und Einbau des 76-mm-Geschützes in neuem Turm, Endausführung mit HVSS

* M4A2 – verwendete als einzige Version einen Dieselmotor (General Motors 6-71, 375 PS), geschweißte Walzstahlwanne, VVSS, ab Februar 1944 Einbau des neuen Turms mit 76-mm-Bewaffnung und „wet stowage“, HVSS teilweise als Nachkriegsumrüstung. Die meisten 76-mm-Fahrzeuge erhielten die Sowjets, welche die Panzer vorzugsweise in Garderegimentern einsetzten.

* M4A3 – verwendete einen Fordmotor (GAA V8, 450, später 500 PS), Walzstahlwanne mit leicht verändertem Heck, ab 1944 Änderung der Neigung des Wannenbugs und Einbau von „wet stowage“, neuem Turm und neuer Bewaffnung, Endausführung als erste mit HVSS; diese Version wurde von den US-Streitkräften auch in Korea eingesetzt

* M4A4 – verwendete fünf Chrysler-Motoren (gesamt etwa 425 PS), die gemeinsam an die Antriebswelle gekoppelt wurden; verlängerte Walzstahlwanne, nur im Rahmen des Lend-Lease-Abkommens geliefert, Basis für die meisten „Firefly“- Umbauten, ausschließlich VVSS (eventuelle Umbauten erst nach dem Krieg und nicht serienmäßig), bereits 1944 aus der Produktion genommen

* M4A5 – Amerikanische Bezeichnung für den in Kanada hergestellten sehr ähnlichen RAM, der jedoch nie im Kampf eingesetzt wurde.

* M4A6 – Prototyp mit CAT-Diesel, 450 PS. Kanone und Panzerung wie M4A4, jedoch durch den neuen Motor schwerer. Nur etwa 75 Stück hergestellt.


Abarten

Wichtige Abwandlungen, die auf einer veränderten M4-Wanne basierten, waren:

* M10 Wolverine und M10 Achilles (diese trugen als erste die leistungsfähigen 76,2-mm-Kanonen in einem offenen Turm)

Der T14 war eine Sturmpanzerversion des M4. Zwei Prototypen wurden 1943 gebaut. Er war stärker gepanzert (133 mm), motorisiert mit Ford GAF (520 PS), bewaffnet mit einer 75-mm-Kanone und wies ein Gewicht von etwa 42 Tonnen auf.

Auf Basis des M4A3 wurde der M 31 Demolition Tank entwickelt, ein Raketenwerfer. Nur wenige Prototypen wurden 1944/45 gebaut. Er war etwas stärker gepanzert und als Durchbruchspanzer vorgesehen.

Bewaffnung: 75-mm-Kanone + 2 x 183-mm-Raketenwerfer. Ford GAF V8 mit 500 PS, Gewicht etwa 35 Tonnen


 
Lt_[BoH]Datum: Donnerstag, 10.06.10, 04:24:50 | Nachricht # 13
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M26 Pershing

Der M26 Pershing (benannt nach General John J. Pershing) war der schwerste Kampfpanzer, der ab Februar 1945 von der US Army im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Er kam später von 1950 bis 1953 im Koreakrieg sehr erfolgreich zum Einsatz. Der M26 Pershing wurde während des Koreakriegs auch an verbündete Staaten wie Belgien, Frankreich und Italien geliefert. Bei der US Army wurde der M26 in den späten 1950er-Jahren über das verbesserte Zwischenmodell auf seiner Basis M46 vom M48 Patton II abgelöst, der eine nunmehr komplette Überarbeitung darstellte, während der unmittelbare Nachfolger M47 Patton I vorwiegend an verbündete Staaten geliefert wurde.

Entwicklung

Nachdem der M4 Sherman im Jahre 1942 in Serie gegangen war, forcierte die US Army den Bau eines stärkeren Nachfolgemodells, das nach Möglichkeit den mittleren und schweren deutschen Panzern wie dem Panzerkampfwagen V Panther und Panzerkampfwagen VI Tiger ebenbürtig sein sollte. Nach der etwa ein Jahr zurück liegenden Einstellung des schweren Panzerprototyps mit der internen Bezeichnung T6 wurden verschiedene Versuchsmodelle entwickelt, die aber trotz der Warnungen des Ordnance Department, der in großer Stückzahl vorhandene mittlere Panzer M4 könnte 1944 veraltet sein, nicht in Serie gingen. Der im September 1943 gemachte Vorschlag zur sofortigen Massenproduktion der mit 90-mm-Kanonen bewaffneten Modelle T25 und T26 scheiterte an Abstimmungsproblemen innerhalb des US-Militärs. Die Panzertruppe hätte die 90-mm-Kanone lieber in einem Sherman gesehen, während eine weitere Dienststelle dieselbe Kanone komplett ablehnte. Aus dem Prototyp T26 wurde in den folgenden Monaten der schwere Panzer M26 entwickelt, der im August 1944 serienreif war; wegen der o.g. Streitereien zwischen verschiedenen US-Dienststellen verzögerte sich die Massenproduktion weiter. Die entsprechende 90-mm-Flak M90 wurde dann auch ab Mitte 1944 auf einem verstärkten Fahrgestell des M10 Wolverine auf Sherman-Basis mitsamt einem neuen Turm eingebaut und erschien im September des gleichen Jahres als M36 Jackson (auch bekannt als „Slugger“) an der Westfront. Erst die am 16. Dezember 1944 von der Wehrmacht begonnene Ardennenoffensive konnte das Patt in der Armeeführung beenden und die Panzer wurden ab Januar 1945 nach Europa verschifft. Die Kampfkraft des Panzers, der kurz vor dem ersten Einsatz den Beinamen Pershing (nach General John J. Pershing, 1860–1948) erhielt und als erster US-Panzer über eine wirksam abgeschrägte Frontpanzerung verfügte, entsprach in etwa der des Tigers.




Eintrag wurde bearbeitet von Lt_[BoH] - Donnerstag, 10.06.10, 04:25:35
 
Lt_[BoH]Datum: Donnerstag, 10.06.10, 04:27:44 | Nachricht # 14
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M26 Pershing

Einsatz

Zweiter Weltkrieg

m Februar 1945 wurden die ersten zehn Pershings bei der 3. Armored Division unter General Maurice Rose erstmals eingesetzt. Eigentlich sollte er bereits im Oktober 1944 zum Einsatz kommen, doch durch einen unglücklichen Zufall wurden zwar die zwölf Panzer nach Frankreich eingeschifft, die benötigte 90-mm-Munition wurde jedoch in Richtung Pazifik verschickt – mehrere tausend Kilometer entfernt. Es gelang in letzter Sekunde, die Lieferung noch nach Europa umzuleiten. So konnten die Pershings doch noch am Kriegsgeschehen teilnehmen. Den Kriegsverlauf vermochten sie allerdings nicht mehr entscheidend zu beeinflussen.

Dank seiner 90-mm-Kanone war der M26 der einzige US-Panzer, der es mit den überlegenen schweren deutschen Panzern Tiger sowie unter Abstrichen Panther direkt aufnehmen konnte. Er wurde deswegen auch „Tiger-Tamer“ (Tigerbändiger) genannt, obwohl die US-Besatzungen vor allem wegen seiner geringeren Geschwindigkeit zu Beginn noch etwas enttäuscht von diesem neuen Panzer waren. Allerdings war der Pershing dem Tiger II (Königstiger) weiterhin klar unterlegen und die wenigen im Einsatz befindlichen Exemplare versuchten den Kampf mit diesem nach Möglichkeit zu vermeiden.

Der erste Pershing in Europa wurde bei seiner Feuertaufe am 26. Februar 1945 von einem Tiger I in Elsdorf abgeschossen (dieses Gefecht ist wegen des überraschenden Einsatzes des neuen US-Panzers auch als „Elsdorfer Überraschung“ bekannt). Der Pershing gehörte zum 33. Panzerregiment. Das erste Geschoss durchschlug die Kanonenblende und tötete den Richt- und Ladeschützen. Der zweite Treffer zerstörte die Mündungsbremse. Der dritte Treffer wurde an der Oberkante des Turmes abgelenkt und zerstörte die Kommandantenluke.

Bekannt wurde der Panzer insbesondere durch die Schlacht um Köln, bei der acht Pershings eingesetzt wurden und in der die Kampfkraft des M26 deutlich wurde. Der Führungspanzer mit der Turmnummer „1“ schoss im Alleingang in zwei Tagen drei Tiger I, drei Panther und vier Panzer IV ab. Damit war er der erfolgreichste Panzer der Einheit, wenngleich er außerordentliches Glück hatte. Er selbst erhielt fünf Treffer, zwei in die Wanne sowie drei in den Turm, die jedoch entweder abprallten oder nur begrenzten Schaden anrichteten, ohne das Fahrzeug außer Gefecht zu setzen. Einzig ein Panzer IV erzielte einen Teilerfolg: Das 7,5-cm-Geschoss sprengte die geöffnete Ladeschützenluke am Turm ab. Insgesamt konnten die acht Pershings nach zwei Einsatztagen 54 Abschüsse verschiedener Panzerfahrzeuge verzeichnen. Bekannt ist das Bild eines Panthers vor dem Kölner Dom, das keine Minute nach dem Abschuss durch den Führungspanzer der Pershing-Abteilung entstand. Der M26 Pershing wurde daraufhin von der Wehrmacht als „schwerer Gegner“ eingestuft.

Nach den Kämpfen um Köln wurde der M26 unter den US-Soldaten in kurzer Zeit zur Legende, allerdings wurden auch einige Pershings von deutschen Panzern und Jagdpanzern zerstört. Neben dem zuvor erwähnten Tiger, der im Februar 1945 einen M26 außer Gefecht setzte, gelang es einem Panzerjäger Nashorn der schweren Panzerjäger-Abteilung 93 am 6. März 1945 bei Remagen südlich von Köln in einem Hinterhalt, einen M26 der 3. US-Panzerdivision auf einer Kampfentfernung von etwas über 250 Metern abzuschießen. Ein Pershing fiel einem Königstiger zum Opfer und mit einiger Sicherheit wurde ein weiterer M26, der nachweislich im Raum Iserlohn völlig zerstört wurde (Frontpanzerung glatt durchschlagen und ausgebrannt), aus größerer Entfernung von einem schweren Jagdpanzer Jagdtiger abgeschossen.

Bis zum Kriegsende am 8. Mai 1945 fielen den relativ wenigen eingesetzten Pershings insgesamt etwa 137 Kampfpanzer, Jagdpanzer, Selbstfahrlafetten (vorwiegend Panzerjäger) sowie Schützenpanzerwagen zum Opfer. Die genaue Feststellung der Verteilung der Treffer auf die einzelnen Fahrzeuge gelang indes nie.

Zwar befanden sich im Augenblick der deutschen Kapitulation fünf der noch vorhandenen zwölf M26-Panzer in Feldwerkstätten, doch sie litten lediglich unter den üblichen „Kinderkrankheiten“, mit denen fast jeder neue Panzertyp anfangs zu kämpfen hatte: Schäden an Motor, Kraftübertragung und Elektrik. Der V-Achtzylinder-Ottomotor Ford GAF mit 500 PS war eigentlich nicht für einen etwa 42 Tonnen schweren Panzer vorgesehen, sondern auf den etwa zehn Tonnen leichteren M4A3 ausgelegt; er erwies sich daher im M26 Pershing als für einen mittleren Panzer etwas zu leistungsschwach und als nicht immer zuverlässig. Die neue Kraftübertragung war nicht völlig ausgereift und neigte bei hoher Beanspruchung zu Überlastungsschäden.





Eintrag wurde bearbeitet von Lt_[BoH] - Donnerstag, 10.06.10, 04:29:12
 
Lt_[BoH]Datum: Donnerstag, 10.06.10, 04:32:35 | Nachricht # 15
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M26 Pershing

1945–1950

Im Mai 1946, genau ein Jahr nach dem Kriegsende in Europa, wurde die Klassifizierung des Pershing vom Schweren Panzer (Heavy tank) zum Mittleren Panzer (Medium tank) geändert.

Im Jahre 1948 erschien die verbesserte Version M26E2 mit neuem Motor und neuer Kraftübertragung. Diese neue Ausführung wurde in M46 General Patton oder kurz Patton umbenannt, so dass dieser zur Basis der berühmten Patton-Panzerserie wurde. Der M47 Patton war im Grunde ein M46 Patton mit einem neu entworfenen Turm, während die späteren M48 Patton II und M60 komplett neue Entwürfe bei gleicher Konzeption waren.

Koreakrieg

Im Koreakrieg kam es zu einigen Einsätzen, da der Pershing bzw. seine verbesserte Version M46 der einzige US-Panzer war, der dem T-34/85 wirklich ebenbürtig war. In der Folge gelang es den M26 – wie eindeutig aus Bildern hervorgeht – relativ leicht, diverse T-34 zu zerstören. Dies bewies, dass dieser sowjetische Panzer seine besten Zeiten längst hinter sich hatte.

Pershings zerstörten in diesem Konflikt auch eine Vielzahl weiterer sowjetischer Panzerfahrzeuge, unter anderem z. B. die Jagdpanzer SU-76 und SU-85, die ebenfalls keine nennenswerten Gegner mehr darstellten. Im Koreakrieg gelang es keinem feindlichen Panzer sowjetischer Bauart, auch nur einen einzigen M26 bzw. M46 zu zerstören.

Nach 1953

Der M26 Pershing wurde noch während des Koreakriegs auch an verbündete Staaten wie Belgien, Frankreich und Italien geliefert. Er blieb jedoch auch noch bei der US Army im Einsatz, bis er durch den M46, die Zwischenlösung M47 und dann durch M 48 Patton II abgelöst wurde. Der eigentliche unmittelbare Nachfolger M47 Patton I wurde bei der US Army bereits nach kurzer Zeit durch den M48 ersetzt und nahezu vollständig über ein Militärhilfeprogramm fast kostenlos an verbündete Länder abgegeben.

Bis zur Entwicklung des M1 Abrams basierten quasi alle nachfolgenden amerikanischen Panzer (M47, M48, M60) von der Konzeption her auf dem M26 Pershing.


 
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